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Konzerte im Herbst: Unsere Favoriten

Larkin Poe | Foto: Prime Entertainment

Der Herbst ist da! Gegen den beginnenden Herbstlaub-Blues hilft manchmal nur eins: MUSIK! Wo diese spielt, haben wir euch in unsere Konzert-Highlights gepackt.

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Zimt | Düsseldorf

Foto: Kassette

Augsburg ist nicht nur die Heimat der Puppenkiste, sondern auch des jungen Trios Zimt. 2015 fanden Janina Kölbl, Isabella Theil und Ralf Déteste zusammen, zwei Jahre später hielten sie ihr Debütalbum in den Händen, erschienen auf Tapete Records. Wobei das Hamburger Label bei den dreien angefragt hatte, nicht umgekehrt – Ritterschlag! „Glückstiraden“ trägt seinen Namen völlig zu Recht: erfrischender Indie-Pop mit unverschwurbelten Texten, der fast ohne Gitarre auskommt und nach den frühen 80ern klingt.

1.11. Kassette, Düsseldorf

Vance Joy | Bochum

Foto: Justin Bettman

Den australischen Singer/Songwriter James Keogh kennt man als Vance Joy und dank seines folkigen Surfpop-Hits „Riptide“. Dass der Lockenkopf mit der markanten Stimme mehr als einen Radiohit im Repertoire hat, zeigt er aktuell auf einer weltumspannenden Tour. Zu hören gibt es verträumte bis lebensumarmende Liebeslieder mit hallenden Chören und donnernden Trommeln. Wenn auch etwas brav und zahnlos, doch immerhin ein Strahl goldener Sonne selbst am grausten Tag.t

7.11. Zeche, Bochum

Brett | Dortmund

Foto: Ingo Pertramer

Rock bis die Knie wackeln und die Bretter vor den Köpfen zersplittern. Diese Hamburger Bande kredenzt Post-Punk mit popwürdigen Melodien und schnitten Aussagen. Tracks wie „Ein schöner Tag (schade, dass Krieg ist)“ oder „Das mit dem Hund tut mir Leid“ offenbaren schockierende Raffiniertheit an den Instrumenten und eine willkommene Vermengung von Klug- und Frechheit. Klingt wie Madsen, wenn die endlich mal auf die Kacke hauen würden. Oder Queens of the Stone Age auf Blues-Pillen.

13.11. FZW, Dortmund

Lovebites | Essen

Foto: Yoshika Horita

Kein Ticket für Slayer bekommen oder einfach null Bock auf Altherren-Metal? Als erfrischende Alternative bieten wir eine blutjunge Power-Metal-Band bestehend aus fünf Tokioterinnen. Die spielten schon auf Wacken, tourten mit Korn und werden soundtechnisch mit Iron Maiden verglichen. Gnadenloses Tempo und epische Gitarrensoli inklusive.

14.11. Zeche Carl, Essen

Dream Wife | Essen

Foto: Sonic PR

Diese drei Traumfrauen aus London brettern Rock mit Lust auf Pop, der sich an Krach und Schrammel genauso sehr erfreut, wie an ohrwurmfähigen Refrains. Ein bisschen melodiöses Schreddern à la Yeah Yeah Yeahs, etwas von der kruden Kühle der Cardigans und eine gewisse Note The Strokes beschreiben den Sound schon ganz gut. Live ist das Trio, das sich an der Kunstschule in Brighton fand, eine beeindruckende Wonne und eine bestaunenswerte Wucht zugleich. Launig!

16.11. Hotel Shanghai, Essen

Honne | Köln

Foto: Charlie Cunnings

So beautiful! Schon mit ihrem Debütalbum „Warm On A Cold Night“ (2016) erwiesen sich Andy Clutterback und James Hatcher als Meister des gefühligen, lasziv-schwülen Schmuse-Sounds. Jetzt legt das britische Electro-Soul-Duo den Nachfolger vor: „Love Me / Love Me Not“ knüpft nahtlos an den Erstling an – Musik, die einen kuschelig durch den Winter bringt.

17.11. Live Music Hall, Köln

Kylie Minogue | Köln

Foto: Dirk Becker Entertainment

Kann man sich nach 30-jähriger Karriere noch neu erfinden? Kylie kann. Auf ihrem 14. Studioalbum „Golden“ wagt sich die australische Pop-Ikone ins Country-Fach vor. Inspiration hat sie sich in Nashville geholt, wo ein Großteil der Platte auch produziert wurde. Aber keine Bange – auch als Western-Girl bleibt sich Kylie treu und liefert Gute-Laune-Tanzmusik.

20.11. Palladium, Köln

Pressure Air Festival | Oberhausen

Foto: Lucja Romanowska

Der kleinste gemeinsame Nenner beim diesjährigen Pressure Air Festival ist schnell gefunden: es ist Punk! Etwa Post-Punk von Love A, geradliniger Punkrock von Leto (Foto), Dudelsack-Folk-Punk von Pipes And Pints, Riot Grrrl Punk von Deutsche Laichen und Alte-Schule-Drei-Akkorde-Punk von Kruste oder Oidorno. Deutsche Texte sind hier definitiv hoch im Kurs, aber kein Muss. Es ist also ein breites Spektrum verschiedenster Ausformulierungen des kratzigen Genres vertreten. Bunte Tüte, quasi!

23.+24.11. Druckluft, Oberhausen

Larkin Poe | Köln

Foto: Prime Entertainment

Roots-Rock’n’ Soul aus Atlanta: Nach drei Jahren sind die Schwestern Megan und Rebecca Lovell wieder auf Clubtour in Deutschland und präsentieren ihr viertes Album „Venom & Faith“. Ein großartiges Machwerk: Von ihrem Urururgroßvater Edgar Allen Poe haben die Schwestern Megan und Rebecca Lovell gottlob nicht den Wahnsinn, wohl aber das Genie geerbt.

25.11. Luxor, Köln

Ben Howard | Köln

Foto: Roddy Bow

Ein Surfer mit Akustikklampfe, da liegt der Vergleich mit Jack Johnson quasi auf der Hand. Doch der britische Singer-Songwriter emanzipierte sich schon mit seinem zweiten Longplayer von diesem Image und geht auf dem dritten noch weiter: „Noonday Dream“ ist ein atmosphärisch dichtes Album mit perfekt austarierten Elektrosounds. Träumchen!

30.11. Palladium, Köln

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